BitTorrent Sync

BitTorrent Sync ist das neue Dropbox, nur ohne Cloud.
Dateien werden dabei verschlüsselt zwischen den eigenen Geräten synchronisiert, ohne dass sie wie bei Dropbox zuerst auf fremden Servern gespeichert werden müssen, was nicht nur einen enormen Geschwindigkeitsvorteil mit sich bringt, sondern das Ganze auch sicherer macht. Darüber hinaus wird der Speicherplatz nur durch die eigene Festplatte begrenzt.

Es synchronisiert Dateien mittels eines noch nicht veröffentlichten p2p-Protokolls (peer-to-peer). Jeder lädt von jedem, wie bei Torrent 😋. Nur privat.
Schön ist auch, dass wie bei Dropbox delta-sync unterstützt wird, das heißt, es wird wenn möglich nur der geänderte Teil einer Datei geladen.

Ich synchronisiere damit mein Smartphone mit meinem PC, was auch auf Anhieb geklappt hat.
Ein muss für jeden, der mehrere technische Geräte aktuell halten möchte, wie Laptops, PCs, Smartphones, Server.

Die Oberfläche ist schlicht und aufgeräumt.

Zuerst hatte ich die opensource Alternative Syncthing ausprobiert, doch war es dazu offensichtlich noch in einem zu frühen Entwicklungsstadium: Auch nach einer halben Stunde hatte ich es immer noch nicht zum laufen bekommen.

Die erste Einrichtung ist minimal aufwändiger als Dropbox, man erstellt zuerst einen Ordner am PC, teilt dann das secret via QR-Code - abscannen, fertig. Dieses secret, eine Buchstaben/Zahlenkombination kann man mit jedem (Gerät) teilen, dass Zugriff auf den Ordner bekommen soll.
Da keinerlei Server zur Datenübertragung zwischengeschaltet ist, können sich zwei PCs nur dann synchronisieren, wenn beide gleichzeitig online sind. Ein billiger vServer oder RaspberryPi, mit installiertem BitTorrent Sync können diese Aufgabe übernehmen, falls erforderlich.

In Version 2.0 werden die Anzahl Ordner auf 10 limitiert, deshalb würde ich Version 1.4.111 empfehlen, letzte Version vor 2.0.

Für mich ist es der Dropbox Ersatz - funktional, besser, schneller, sicherer.
Einziger Wermutstropfen: BTSync ist (noch) nicht opensource.