Minimales Debian auf dem Raspberry Pi 2

Beim letzten apt-get dist-upgrade von Wheezy auf Jessie war ich doch ziemlich genervt, dass über 1GB Daten heruntergeladen werden sollten.
1GB wären von der Bandbreite her zwar kein Problem, jedoch muss der PI die Pakete ja auch noch entpacken, installieren, was zu lange dauert.

Es musste also eine Minimalinstallation her, ähnlich debian-netinstall.

Debian armhf oder armel booten nicht. Leider.
Die anderen, auf der RaspberryPi Seite empfohlenen Minimal-Images booten entweder nicht, oder das Netzwerk geht nicht.

Man kommt also um Raspbian, der offiziellen, auf Debian basierenden, mit Bloatware verseuchten, Distribution, nicht herum.

Das als root ausführen:
apt-get -y purge xserver.* x11.* xarchiver xauth xkb-data console-setup xinit lightdm lxde.* python-tk python3-tk scratch gtk.* libgtk.* openbox libxt.* lxpanel gnome.* libqt.* libxcb.* libxfont.* lxmenu.* gvfs.* xdg-.* desktop.* tcl.* shared-mime-info penguinspuzzle omxplayer gsfonts gcc-4\.[0-5].* && apt-get -y purge `dpkg --get-selections | grep "\-dev" | sed s/install//` gcc-4\.[0-6].* python.* && apt-get autoremove -y
Quelle
um alle GUI/dev Pakete zu entfernen, diese können später bei Bedarf immer noch nachinstalliert werden.
Am besten in screen und über Nacht ausführen, der PI lässt sich Zeit.
Im Anschluss daran ist der PI besser für den Serverbetrieb geeignet und das Upgrade auf Jessie braucht auch nur noch 60 MB statt vorher 600 MB+.