Döner nach Kebab Art vegan

Der Döner. Seit den Siebzigern ein integraler Bestandteil der deutschen Kultur. Und mein Leibgericht. Bei meinen letzten Dönerbesuchen gab es nur Pommes mit Salat ohne Soße. Einen Vöner wie in Berlin haben wir hier leider nicht.

Heißt selber machen ist angesagt: Das war er, mein veganer Döner.

Mein zweiter, diesmal mit Falafel und im Pide.

Die Frage nach dem Fleisch war schnell geklärt: Plastikfleisch. Die Würzung macht’s.

Viel schwieriger war die Suche nach einer Soße. Tzatziki war früher immer ganz gut, doch habe ich davon keine vegane Variante gefunden. Als Ersatz nehme ich hier Plastikjoghurt von Alpro.

Zusammen mit Knoblauchpulver und schwarzem Pfeffer, sowie eingelegten mini-Gurken und etwas Gurkenwasser aus dem Glas. Man kann es essen, jedoch bin ich damit noch nicht so wirklich glücklich. Die Konsistenz erinnert eher an Pudding als an Sauce.

Die Hauptzutaten sind hiermit abgehandelt, weiter zum Rest: Zutaten:

  • Eisbergsalat
  • Rotkraut
  • Weißkraut
  • Tomaten
  • Zwiebeln

Das Brot frisch vom Türkenladen.

Man schneideit die Zwiebeln klein und brät diese mit reichlich Öl (Plastik ist trocken) in der Pfanne an. Sind diese goldbraun, wird das Plastikfleisch hinzugegeben. An dieser Stelle habe ich noch meine Fetakäse-Gewürzmischung gleichmäßig in der Pfanne verteilt.

Der Döner wird später zuerst mit Eisbergsalat, danach Rotkraut, Tomaten, Weißkraut, Plastikfleisch (mit Zwiebeln) und zum Schluss mit Soße gefüllt.

Ohne Mikrowelle geht’s nicht, 1 Minute bei maximaler Stufe und die Falafel sind schön weich.

“Plastik” wurde im Text synonym für Soja verwendet.