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Donnerstag, 6 Oktober 2016 in Linux, Virtualisierung, Windows
VMware Workstation und Oracle VirtualBox im Parallelbetrieb

Im Bild zu sehen: Debian Testing/Stretch/9 mit KDE Plasma 5. Glxgears bestätigt die einwandfreie Funktion der Gasterweiterungen.
Von der Auflösung nicht irritieren lassen. Dieser Host hat 4K Auflösung und die VMs wurden für HD angepasst.

VMware Player kann man wegschmeißen. Es unterstützt nicht einmal Snapshots. Nichts.
Wem kein VMware Workstation 12.5 Pro zur Verfügung steht, dem würde ich einzig und alleine die Nutzung von Oracle VirtualBox 5 oder neuer empfehlen:

Nun kann man eine Virtuelle Maschine problemlos in beiden Programmen benutzen. Nicht gleichzeitig, versteht sich.
Dazu der Hinweis, zuerst ein VM-Profil in Virtualbox anzulegen.
Bei Festplatte ist das vmdk (VMware) Format auszuwählen. Ich empfehle, sofern genügend Speicherplatz verfügbar ist, Volumes mit fixer Größe anzulegen. Verringert Fragmentierung. Zumindest hoffe ich das.

Anschließend selbes Spiel, in VMware Workstation. Anlegen einer neuen VM, bis zum Festplattendialog. Hier lässt sich dann ein schon vorhandenes Volume, ergo die vorher mit Virtualbox angelegte .vmdk auswählen.

Er fragt dann noch nach, ob in ein neueres Format konvertiert werden soll. Nein auswählen, es soll ja auch noch in Virtualbox funktionieren.
Deshalb würde ich neue VMs, bzw. die Volumes immer mit Virtualbox anlegen. Ich denke nicht, dass VMware von sich aus ein veraltetes Format benutzt.

Vorsicht ist geboten bei Snapshots: Diese sind weiterhin möglich, aber nicht untereinander austauschbar. Bedeutet, die Snapshots, die ich mit VMware erstellt habe, sind in Virtualbox nicht verfügbar und umgekehrt. Man würde demzufolge jeweils auf dem ältesten Stand, vor dem ältesten Snapshot, arbeiten.


Ohne Unterbrechung geht es weiter mit den Gasterweiterungen.
Ein System, auf dem die Gasterweiterungen nicht installiert sind; unzumutbar.

Neben Teilung der Zwischenablage mit dem Host, Einbinden von Host-USB-Geräten unter der VM, bieten die Gasterweiterungen eine anständige Grafikunterstützung. Somit werden erst Auflösungen größer 800x600 möglich. Automatisches Resizing des Gasts, bei Änderung der Größenverhältnisse des VMware-/Virtualbox-Fensters, stellen einem angenehmen Gebrauch der VM nicht mehr in den Weg.

Beide Programme haben jeweils in den Menüs einen Eintrag versteckt, um die CD mit den Gasterweiterungen bei der VM einzubinden. Evtl. muss diese erst (automatisch) heruntergeladen werden. Dies wäre die Vorgehensweise für eine Windows-VM.

Unter Linux müssen nur die Pakete
open-vm-tools* # VMware
virtualbox-guest* # VirtualBox

installiert werden. Es stellt kein Problem dar, beide gleichzeitig zu installieren, wie im ersten Bild zu sehen ist.
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