dckg.net
Blog
Tools
Downloads
Dienstag, 10 Januar 2017 in Linux, Programmierung, Virtualisierung, Windows
Produktiv in Minuten
Produktiv in Minuten, nicht Stunden.
Hier geht es darum, eine Linux VM mit diversen Entwicklungsumgebungen zur Java-Entwicklung aufzusetzen.
Eine 50 Mbit/s Leitung vorausgesetzt, ca.20 Minuten aktiver Zeitaufwand vonnöten.

Zum Programmumfang gehören unter anderem Android Studio, Eclipse JEE, Netbeans, MySQLWorkbench zur Datenbankentwicklung, Docker für Application Container, portabler Anwendungsentwicklung, verschiedene UML-Modellierungswerkzeugen wie Umlet, die Versionskontrollsoftware Git und grafische Tools, das Build-Tool Gradle, Microsoft Visual Studio Code, Sublime Text, eine vollständige Office-Suite u.v.m..
Des Weiteren lässt Archlinux als unterliegende Distribution für den Programmierer keine Wünsche offen, was die Programmvielfalt angeht.

Ob für unterwegs, Linux-Neulinge, oder zum Experimentieren - die Installation in einer VM eliminiert alle Risiken, es kann nichts kaputt gehen.

Installierte Arch Linux VM mit Programmen
Archlinux als Basis - es gibt kein Programm, dass es nicht in den Paketquellen gibt. Selbst Ubuntu / Debian hat weniger Pakete. Rolling Release sorgt nebenbei für stets aktuellste Softwareversionen der Installierten Programme.

Zielgruppe: Alle

Vorkenntnisse muss man nicht viele mitbringen, man sollte eine neue virtuelle Maschine in z.B. VirtualBox oder VMware anlegen können, .iso CD-Image mounten und anschließend Windows Server 2012 installieren. Es reicht wirklich, wenn man schon mal ein x-beliebiges Betriebssystem installiert hat, ob Ubuntu, Windows 7 oder andere - im grafischen Installer immer auf Weiter, im Zweifelsfall einfach alles auf den Standardeistellungen belassen.
Nach erfolgter Installation muss nur noch ein Skript von mir ausgeführt werden, danach ist alles fertig.

Installation

Mindestanforderungen VM:

  • 3 GB RAM
  • 4 Cores
  • 20 GB HDD
  • 3D Beschleunigung aktiviert

Während des gesamten Installationsprozesses ist eine aktive Internetverbindung erforderlich.

Zunächst wird Antergos heruntergeladen (Direktlink), ein grafischer Archlinux Installer.
Immer stupide auf weiter klicken.
Grundsätzlich kann alles bei den default Einstellungen belassen werden, deutsche Sprache, deutsches Tastaturlayout natürlich, sowie folgendes muss angepasst werden:
Bei Loginname und Password, hier das Passwort merken, Haken bei automatischem Login. Das Passwort muss nicht sicher sein.
Gegen Ende wird ein Dialog sichtbar, bei dem 6 verschiedene Desktopumgebung zur Wahl stehen. Ich kann jedem, von Windows kommenden User ausdrücklichsts zu Cinnamon raten - ein solider Desktop, mit dem man als Windows 7 User sofort zurecht kommt.
Für die (Linux)Power-User KDE, für den DAU GNOME - einfachste Bedienung, jedoch für Touch ausgelegt.

Ist der Installer fertig, iso entfernen und ins frisch installierte System booten. Hier ein Terminal öffnen, und folgendes einfügen:

wget -qO- "http://gist.github.com/dckg/b3a59bb94e71f4a60266abf8a9429783/raw" | bash 

(Optional Sourcecode anschauen)
Mit ENTER bestätigen, das eigene Passwort eingeben, erneut mit ENTER bestätigen.
Nun dauert es circa eine halbe Stunde, es ist keine weitere Interaktion mehr erforderlich.
Sobald im Konsolenfenster

 ____   ___  _   _ _____ 
| _ \ / _ \| \ | | ____|
| | | | | | | \| | _|
| |_| | |_| | |\ | |___
|____/ \___/|_| \_|_____|

ausgegeben wird, ist das Skript fertig. Danach bitte einen Neustart ausführen.

Möchte man das System einmal komplett aktualiseren lassen, reicht dazu der Befehl

pacaur -Syu --noconfirm --noedit

aus. Ich würde jedoch vorher sicherheitshalber einen Snapshot anlegen. Updates in der Größenordnung mehrerer Gigabytes sind keine Seltenheit.

Viel Spaß mit Archlinux!

Siehe auch: Apache Tomcat für Eclipse zur Java Webentwicklung einrichten, ab Schritt 3

Site optimised for Google Chrome / Chromium